Die Anhänger von Fulham klatschen in die Hände, während der Stadionsprecher nacheinander die Namen der Spieler aufruft. Sechs Fußballfreunde aus den Niederlanden sind vom Craven Cottage sehr begeistert. Was für eine Atmosphäre und was für ein schönes Stadion. Aus diesen Gründen haben sie sich für einen Besuch bei diesem Verein aus London entschieden.

Koen Mastemaker und fünf Teamkollegen des SV Warmunda wollten ein typisch englisches Spiel erleben und ihr Wunsch wurde bei Fulham erfüllt. „Alles in allem war es eine großartige Reise.“

Hier finden Sie die Geschichte zur Fußballreise nach Fulham.

Freunde im Craven Cottage

Von links nach rechts: Jasper Kortekaas, Melle de Louw, Leon van der Boon, Luuk Holverda, Koen Mastemaker, Brian van Noort.

Craven Cottage, ein besonderes Stadion

Das Fulham Stadion Craven Cottage wurde 1896 (!) erbaut und liegt an der Themse am Rande des gleichnamigen Stadtteils Fulham. Aufgrund der roten Backsteine und des klassischen Baustils fügt sich das Stadion in die umliegenden Häuser ein. „Es könnte ein Museum sein“, sagt Koen Mastemaker. „Von außen sieht man kaum, dass es ein Fußballstadion ist. Die Fassade sieht mit den vielen Verzierungen wunderschön aus und die Flutlichter ragen darüber heraus. Wir liefen durch die sehr enge Eingangspforten und plötzlich sieht man das Spielfeld vor sich. Umgeben von wunderschönen altmodischen Tribünen, die für 25.000 Zuschauer Platz bieten. Als wir uns umsahen, haben wir alle Gänsehaut bekommen.“

Craven Cottage von außen

Freundschaften schließen in der Fankneipe

Die Freunde aus Warmond, Niederlande gehen am Spieltag in die Fankneipe ‚The Golden Lion‘, in der sich, bei jedem Heimspiel, viele Fulham Fans versammeln. Dort findet man schnell Freunde. „Die Leute sehen, dass man kein Engländer ist und sind neugierig, wie man dort gelandet ist. Sie wissen es wirklich zu schätzen, dass man aus den Niederlanden angereist ist, um sich ein Spiel ihres Vereins anzusehen. Wir wurden mit offenen Armen empfangen.“

Die Freunde marschieren zusammen mit den anderen Fans zum Craven Cottage, um das Fulham Spiel gegen Preston North End zu sehen. Sie haben durch Fussballreisenonline super Plätze hinter dem Tor. „Wir saßen in der ersten Reihe und hätten die Spieler berühren können, wenn wir gewollt hätten. Wir haben das Gras gerochen und gehört, wenn der Ball gespielt wurde.“

Craven Cottage von innen

Englische Fußballatmosphäre

Die Fulham Anhänger singen während des gesamten Spiels und rufen dem gegnerischen Torhüter alle möglichen Wörter zu, um ihn abzulenken, so dass er seine Konzentration verliert. Koen fällt auf, dass die Fans beider Vereine durcheinander sitzen. „In den Niederlanden sieht man das nicht so schnell, aber in England ist das kein Problem. Die Atmosphäre ist sehr angenehm.“

Der Fußball des Championship Spiels entspricht voll und ganz dem englischen Fußballstil: Viele lange Bälle auf den zwei Meter langen Stürmer. Freistöße werden fast nicht gegeben. Der Schiedsrichter lässt viel durchgehen und die Spieler akzeptieren das. „Das Niveau war nicht immer Spitzenklasse, aber wir haben uns alle sehr amüsiert“, sagt Koen. „In der zweiten Halbzeit standen wir hinter dem Tor, in das Fulham zweimal traf. Wir jubelten zusammen mit den Fans um uns herum. Die Leute fielen übereinander her und Fremde gaben sich gegenseitig ein High-Five. Das war ein total verrücktes Erlebnis.“

Fan von Fulham

Alles in allem eine unvergessliche Reise

Das Spiel endet mit 2:0 und die niederländischen Besucher gehen mit ihren neuen Freunden vom Stadion zurück in die Kneipe. „Sie fragten, ob wir wieder kommen würden. Wir haben ja gesagt, und ich denke, uns allen hat es sehr gut gefallen. Alles in allem war es eine großartige und unvergessliche Reise.“

Stadiontour Arsenal

Am nächsten Tag wollen die Freunde noch mehr von der Fußballhauptstadt Europas sehen. „Egal, wo man in London unterwegs ist, überall sieht man Stadien und Flutlichter“, sagt Leon van der Boon. „Wir sind zum Stadion von Chelsea gegangen und haben bei Arsenal eine Stadiontour gemacht. Von der U-Bahn läuft man in ein paar Minuten zum Emirates Stadion.“ Während der Tour können Sie einen Blick in die Umkleidekabinen werfen, die Tribünen, die Sky Loungen und natürlich das Spielfeld sehen. Am besten alles fotografieren, um später auf so eine tolle Reise zurück blicken zu können. „Die Reise war etwas ganz Besonderes.“

Freunde im Emirates Stadion